Der STAMMTISCH LETTLAND am 5. Juli 2026 wird sich mit seinem Impuls-Thema damit beschäftigen, was uns allen so viel bedeutet. Sei es auch nicht immer einfach. Partnerschaften, Ehen, wobei sie in Lettland häufig auch national gemischt daher kommen mögen. Lettische Frauen sind im allgemeinen sehr familienorientierte, beständige Partnerinnen. Lettische Männer arbeiten hart und sind oft loyale Versorger. Deutsche, schweizerische, österreichische Partner, gleich welchen Geschlechts, stehen für die Liebe hoch im Kurs. Doch welche Herausforderungen und welche „erprobten“ Lösungen in Krisen gehen mit einer solchen europäischen Beziehung einher?
Wer den „sozialen Medien“ des STAMMTISCH LETTLAND auf Facebook und Instagram folgt, weiß es schon: der nächste deutschsprachige „Stammtisch“ unserer sommerlichen Ostsee-Lieblingsrepublik findet statt an diesem
Sonntag, 5. Juli 2026
12:00 – 16:00 Uhr
c/o Āgenskalna tirgus, Rīga
(Außenbereich, überdachte Bühne)
Impuls-Thema:
„Lettisch-deutsche Paare: Herausforderungen, Lösungen, Vorteile“

Der „Stammtisch Lettland“ auf der Bühne
Das ewige, spannende Thema bezieht sich natürlich nicht nur auf deutsche und lettische Partnerinnen und Partner. Schweizer und Österreicher (m/w/d) sind gleichermaßen bedacht. Und zwar in jedweder geschlechtlichen Paarung.
Nicht nur Lettinnen mit deutschsprachigen Ausländern (oder Ausländerinnen), sondern auch Letten, die in die Fänge einer Deutschen oder eines Deutschen gerieten, verdienen unsere Aufmerksamkeit.
Wohin auch immer die Liebe fiel, es lauert ein reicher Schatz an Erfahrungen, Anekdoten und „Best Practice“, um die Minenfelder einer Beziehung zu umgehen.
Wir haben in Riga Deutsche, die mit wunderschönen Lettinnen verheiratet sind, gemeinsam Kinder haben, aber so unglücklich über ihre Beziehung sind, dass sie eine deutschsprachige Psychotherapie absolvieren.
Wir haben Letten, die eine Familie mit einer deutschen Frau gründeten und die einen Ausweg aus dem toxischen Strudel der psychischen Labilitäten der entwurzelten Lebenspartnerin finden mussten. Die gesellschaftliche Situation in der „Bundesrepublik“ kann psychisch krank machen, woraus Sprengstoff für Familien droht.
Und wir haben Berliner Romanzen, die in Riga zur glücklichen Familiengründung mit Kindern und Immobilien führten.
Nicht zu vergessen ist die Vielzahl von Seniorinnen und Senioren, die sich in Lettland für eine neue Partnerschaft im neuen Lebensabschnitt entschieden. Ein reicher Schatz der Weisheit im Alter. Aber auch deutsche Paare müssen nicht zum „alten Eisen“ gehören, die Ihrer Beziehung oder Ehe aus Unzufriedenheit über die Belastungen des Lebens in der „Bundesrepublik“ eine frische baltische Briese gönnen, die sich temporär oder dauerhaft nach Lettland relozieren, die gemeinsam Neues wagen.
Die Tätigkeit eines deutschen Paartherapeuten in Riga zeigt uns, dass unser Impuls-Thema des Sonntags jedenfalls in jedwede Richtung viel Erkenntnisgewinn birgt.
Schade wird freilich sein, dass die Konsularabteilung der Rigaer Botschaft der „Bundesrepublik“ auch an diesem Sonntag keine eigenen Erkenntnisse am STAMMTISCH LETTLAND beitragen wird. Aber herzlich willkommen sind sie alle.
Das Spektrum der europäischen Einheit im trauten Zuhause ist unbegrenzt.
Wir lieben die Liebe.
Wer weiß, möglicherweise lernt sich das nächste crosseuropäische Liebespaar auch erst am 5. Juli am STAMMTISCH LETTLAND kennen?!?


Seit nun schon 2024 ist der wunderschöne, schwerst angesagte, „Āgenskalna tirgus“ (der Markt von Hagensberg) die „Resident Location“ des STAMMTISCH LETTLAND, so wir keine gemeinsamen Exkursionen in andere Metropolen unserer Ostsee-Republik unternahmen und unternehmen.
Hier findet sich alles zum frischen Verzehr für den STAMMTISCH LETTLAND, das unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmen nach eigenem Geschmack einkaufen und am Tisch teilen können. In der ersten Jahreshälfte 2026 waren wir allerdings kräftig auf Tour im Land, um z.B. thematische „Ostsee-Leckereien“ zu erkunden.


Dank der nun mehrjährigen, erfolgreichen Kooperation mit Lettlands schönstem Markt (und sonntäglichem Flohmarkt), werden wir auch an diesem 5. Juli wieder die überdachte Bühne neben dem hippen, spannenden „Āgenskalna Krāmu tirgus“ nutzen können. Wir sitzen also, vor Wetter und Sonne geschützt, sommerlich-exponiert draußen.
Die Damen des Marktes konnten das so einrichten.
„Liels paldies, Meitenes!“




Der Schweizer Erihs J.G. Rainer schrieb sogar ein Buch zum weiteren Feld unseres Impuls-Themas am 5. Juli. Auszüge finden sich in der Bilder-Galerie oben. Rainers Erlebnisbericht, erstmals erschienen im Jahr 2005, mag aus einer anderen Zeit stammen.
Das Buch wird am Sonntag herumgereicht und kann auch unter diesem Amazon-Link bestellt werden.
Doch unser „ewiges Thema“ birgt hier und da sicherlich auch ewige Wahrheiten, über die wir am Sonntag sprechen wollen:
„Das Leben meint es nicht gut mit ihm: Autor Erihs J.G. Rainer erlebt die unaufhaltsame Zerrüttung seiner Ehe, gefolgt von einer unschönen Trennung und hohen Unterhaltsforderungen. Als ihm finanziell bereits das Wasser bis zum Hals steht, reist er – um seine finanzielle Ehre zu retten – nach Lettland. Dort heiratet er die attraktive junge Ilona. Der kurzerhand gewagte Sprung aus der nun zu eng gewordenen Schweizer Heimat in die Fremde, in ein postkommunistisches Land, verändert sein bisheriges komfortables Leben von Grund auf. Dem Rat seiner Freunde trotzend, nimmt Rainer den Neuanfang in Angriff: Nach etlichen kämpferischen Begegnungen mit der lettischen Bürokratie heiratet er seine Ilona. Doch das Leben in der Ferne ist kein Zuckerschlecken, und auch Ilona bleibt nicht so liebevoll wie am ersten Tag … Ein offener Erlebnisbericht, der anderen Männern als Anregung dienen soll, wie man auf dem schwierigen Weg der Liebe nicht den Boden unter den Füßen verliert.“
Der Autor höchstselbst zu den lettischen Lektionen der Liebe in seinem Leben:
„Seit 1996 wohne ich als Auslandschweizer in Lettland. Als 56jaehriger Mann habe ich damals eine 23 Jahre juengere Lettin in 2. Ehe geheiratet. Damals konnte ich nicht ahnen, dass die Liebe eine Fata-Morgana ist und nur dann in Erscheinung tritt, wenn man vorher zuviel erlebt hat. Die Ehe dauerte nur 2 Jahre. Trotz \“Niederschlaege\“ und Akklimatisierung in einem postsowjetischen Land, habe ich mich aufgerafft, bin hier geblieben, und bin Maler, Autor und Dichter (Veroeffentlichungen in der Bibliothek des deutschsprachigen Gedichtes) geworden. Mit 62 Jahren heiratete ich zum 3. Mal eine Dame meines Alters. In einem alten Landhaus lebend, lebe ich mein Hobi mit Schreiben und Malen aus. Das Land selbst gefaellt mir und ich werde wohl fuer immer hier bleiben. Zur Zeit plane ich ein weiteres Buch zu schreiben.“
Geschichten, die das Leben schreibt. Oder schrieb.
Ein „Prieka“ auf die Zukunft und auf die Liebe!

Abschließend: Da sich die deutschbaltisch-lettische Welt gewiss nicht um unseren STAMMTISCH LETTLAND dreht, sei zu dieser Gelegenheit allgemein auf eine wichtige, teilweise überschneidende, Veranstaltung vom 3. Juli bis einschließlich 5. Juli in Riga sowie im Umland hingewiesen.
Nach unserem anregendem, persönlichem Treffen Anfang des Jahres in Hannover, liegt dem STAMMTISCH LETTLAND die deutschbaltisch-lettische Traditionsvereinigung „Domus Rigensis“ noch mehr am Herzen.
Wir empfehlen gerne die Teilnahme auch bei „Domus Rigensis“ ab Freitag (Programm, Preise, Anmeldekoordinaten links).
Spätestens mit der schönen Exkursion, gemeinsam mit dem „Verband der Deutschen in Lettland“ (VDL), im Februar auf „Gut Kuckschen“ in Kurland, ist der STAMMTISCH LETTLAND der Familie von Boetticher nicht nur historisch-kulturell zugetan.
„Auf alle Paare und auf die Liebe!“
Stammtisch Lettland (2026)
