So.. Mai 24th, 2026

Durch die letzten Drohnenvorfälle in Lettland wurde die Regierungskoalition verantwortlich gemacht, nicht genügend Gegenmassnahmen ergriffen zu haben um diese anscheinend von Russland umgeleiteten ukrainischen Drohnen abzufangen, bzw. zu neutralisieren.

Nachwievor behaupten die baltischen Länder steif und fest, das es keinerlei Vereinbarungen mit der Ukraine bezüglich Drohnen Überflugsgenehmigungen gab und geben werde, auch wenn logisch durchdacht ein Überflug über Natogebiet bis kurz vor dem Ziel des Ostsee Hafens Ust – Luga in Russland deutlich weniger Drohnenverluste bedeuten würde als über 1000 km Drohnen durch Feindesland zu schicken.

Entsprechende Gegendarstellung veröffentlichte die Russische Botschaft in Deutschland in einer Pressenotiz:

„Den vorliegenden Erkenntnissen zufolge beabsichtigt Kiew nicht, sich auf die Nutzung der Luftkorridore zu beschränken, die den ukrainischen Streitkräften bislang von den baltischen Staaten zur Verfügung gestellt wurden. Darüber hinaus ist der Start von Drohnen auch vom Gebiet dieser Staaten aus geplant.“

Die aktuellen Gründe wegen des Drohnenvorfalls und unzureichender Schutzmassnahmen der lettischen Verteidigung, weshalb die Partei der Progressiven (ähnlich der Grünen Partei in Deutschland) aus der Regierungskoalition austrat, waren vorgeschoben, der Disskonsens eigentlich schon in der Koalition absehbar, weshalb auch in Lettland oft Regierungen vor der Zeit stürzen, da es sich mehr oder minder immer um ein Notbündniss von sehr verschiedenen Parteien handelt um irgendwie regierungsfähig zu sein.

Insgesamt können wir für Europa und auch ausserhalb Europa eine immer weiter sich ausbreitende Instabilität von Regierungen feststellen, deren Zerfall immer schneller wird. Bulgarien, Holland, Frankreich, Dänemark um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch in Deutschland droht ähnliches, da die Differenz zwischen Volksmeinung und Regierungstaten immer augenscheinlicher wird, da die derzeitigen Regierungen und Parteien von einem völlig abgehobenen realitätsfernen Elfenbeinturm herab auf ein Volk schauen, welches ihre Probleme in den Parteien und Regierungen immer weniger wiedergespiegelt vorfindet.

Ganz treffend dazu, was die jüngsten „Gürtel enger schnallen“ Rufe von Merz, Fischer und Konsorten betrifft, Bertolt Brecht, nach dem 17.06.1953:

„Die Regierung ist sehr unzufrieden mit dem Volk. Vielleicht sollte sich die Regierung ein neues Volk wählen?“

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