So.. Aug. 16th, 2026

Neue Massnahmen in Lettland zur Migrationsbekämpfung.

Nachdem ein Tunnel unter der Grenze zwischen Weissrussland und Lettland entdeckt wurde durch welchen sich illegal Migranten auf EU Gebiet drücken hat die lettische Regierung Massnahmen beschlossen.

„Im Rahmen der sogenannten „Operation Werwolf“ wolle die Regierung gezielt gegen die Transportnetzwerke und Logistikstützpunkte der Schleuser in Lettland vorgehen.“

https://www.welt.de/politik/ausland/article6a7b216e630361c89922904a/migration-erster-geheimtunnel-an-lettlands-grenze-zu-belarus-entdeckt-jetzt-beginnt-operation-werwolf.html


Nun hat die Bezeichung „Operation Werwolf“ ein etwas seltsames Geschmäckle.

Die Organisation „Werwolf“ war ein nationalsozialistisches Projekt aus dem Jahr 1944, das als Untergrundbewegung und Guerillatruppe den Kampf gegen die vorrückenden Alliierten fortführen sollte. Sie wurde im September 1944 von Heinrich Himmler ins Leben gerufen, fand in der Bevölkerung jedoch kaum Anhänger.

https://de.wikipedia.org/wiki/Werwolf_(NS-Organisation)

Ob die militärischen oder politischen Namensgeber in Lettland über diesen historischen Hintergrund informiert waren wäre die nächste Frage, und wenn, was damit nebenbei beabsichtigt wurde.

Die lettische Öffentlichkeit hat die ungewöhnliche Namenswahl „Operācija Vilkatis“ sofort bemerkt, und auch die Frage gestellt warum „Vilkatis“ und nicht „Vilkacis“. Genau genommen ist Vilkatis der ältere mythologischere Begriff.

In einem Bericht von LA.LV wird ausdrücklich über Reaktionen zum Namen berichtet. Ein Kommentator schreibt sinngemäß, der Name sei so gewählt, dass einem schon Angst werde.

Noch interessanter ist ein Kommentar der Journalistin Anita Daukšte vom 12. August. Sie schreibt ausdrücklich, Kulbergs habe am Vortag erklärt, der Name sei zufällig gewählt worden, weil er lettisch sei. Gleichzeitig stellt sie dem entgegen:

„Ich bin jedoch der Meinung, dass Worte eine sehr große Bedeutung haben.“

Bisher hat die Regierung bzw. Kulbergs nur auf die folkloristische Namensgebung verwiesen.

Dennoch kommen einem unwillkürlich Assoziationen wie Waldbrüder in den Sinn. Das waren antikommunistische Letten, welche sich nach der Sowjetbesatzung ab 1945 teils noch bis in die späten 50er Jahre im Wald versteckt hielten, und versuchten Widerstand zu leisten.

In Lettland wurde diese Waldbrüdertätigkeit schon 1944 unter dem Begriff Unternehmen „Wildkatze“ begonnen. Unter der Leitung von SS-Hauptsturmführer Boriss Jankavs und unter dem Kommando von Otto Skorzeny wurde einheimisches Personal rekrutiert.

Das Unternehmen diente als Pilotprojekt, um einheimische Agenten und Partisanen für den Untergrundkampf hinter den Linien der Roten Armee aufzubauen.

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