Do.. Sep. 10th, 2026

Ausgerechnet über das russophobe Baltikum wird ein grosse Militärflugzeug mit Diplomaten an Bord nach Moskau geschickt. Begleitet von von einer Boeing C-40 Clipper Militärmaschine welche am 24. August 2026 aus den USA kommend in Riga landete , um während des sensiblen Weiterflugs der C-17 nach Moskau als logistische Unterstützung, Kommunikationszentrale oder Rückfallebene zu dienen. Der Aufenthalt in Moskau betrug ca. 8 Stunden. Russische Medien berichteten unter Verweis auf Augenzeugen von der Sichtung einer Autokolonne mit diplomatischen Kennzeichen der USA nach der Ankunft in Moskau.

Die US-Seite hat vor Ratcliffes Besuch die Ukraine gebeten, ihre Angriffe auf Russland bis zur Abreise der US-Delegation auszusetzen. CNN zufolge sollten Drohnen- und Raketenangriffe auf Moskau und andere Städte im Norden Russlands von Montag bis Mittwoch eingestellt werden.

Da tauchen viele Fragen und mögliche Erklärungen auf.

Geheim ist mittlerweile obsolet angesichts aller möglichen Handyaufnahmen.

https://news.err.ee/1610119873/difficult-to-believe-putin-would-meet-cia-chief-says-ex-iss-director

Zuerst einmal möchte man wohl die baltischen Staaten passiv mit einbeziehen einer diplomatischen Mission Amerikas in Russland nicht zu negativ gegenüberzustehen.

Zum anderen wird mit solch einer Reise durch eigentlich von ukrainischen Drohnen nur so wimmelnden Luftraum die Macht der US Diplomatie hervorgehoben.

Warum ein so grosse Militärflugzeug? Nur um eine Delegation mit US Fahrzeugen in Moskau an den Zielpunkt fahren zu lassen, oder wurde da noch was anderes transportiert, übergeben, oder eingeladen?

Angesicht weiterer Eskalation im Russland – Ukraine Krieg, wo sich gegenseitig beide Seiten ihre Infrastruktur zerstören, war es vieleicht eine ausserordentliche Amazonlieferung an ausgewählte VIP Russen, da ja Wildberries weitgehend lieferunfähig geworden ist, sozusagen ein Luxusrosinenbomber?

Das diesmal der Geheimdienstchef Amerikas nach Moskau flog, und nicht die seit Jahren erfolglosen Kasperköpfe Witkoff und der unerfahrene Schwiegersohn Trumps, deutet auf eine stark zugenommene bedenkliche Kriegsgefahr und militärische Brisanz, welche sich über das derzeitige Konfliktareal weiter nach Europa ausdehnen könnte.

https://eng.lsm.lv/article/economy/transport/25.08.2026-american-military-plane-flies-from-riga-to-moscow.a660303

https://www.welt.de/politik/article6a8d9e89511d4fd3bc4e37cc/medienberichte-cia-direktor-john-ratcliffe-offenbar-nach-gespraechen-in-moskau-wieder-abgereist.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.B_schlagzeilen

https://www.fr.de/politik/cia-chef-ratcliffe-in-moskau-was-hinter-dem-flug-steckte-zr-94460023.html

„Während der gesamten russischen Aggression gegen die Ukraine haben sich US-Beamte regelmäßig mit russischen Vertretern getroffen, daher sollte der Besuch des CIA-Direktors nicht als entscheidend angesehen werden“, wurde Tsahkna zitiert.

„Der letzte Besuch eines CIA-Direktors in Russland fand Ende 2021 statt, drei Monate vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, um Moskau davor zu warnen, dies zu tun.“

https://news.err.ee/1610120740/estonia-s-threat-assessment-has-not-changed-says-foreign-minister

Vielleicht noch ergänzend, die Ukraine versucht es mit der neuen Iran Taktik, Verkehrswege zu verunsichern und unstabil zu machen, dann war es wohl die letzte CIA Direktorreise nach Russland…

Selenskyj warnt Airlines vor Nutzung russischen Luftraums

„Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Warnung an Fluggesellschaften, Versicherungsunternehmen und Passagiere ausgesprochen, die den russischen Luftraum nutzen. »In Russlands Luftraum werden sich Drohnen in einem Ausmaß befinden, das berücksichtigt werden muss«, schrieb Selenskyj auf X. »Die sicheren Tage im russischen Luftraum sind vorbei.« Das ukrainische Militär hatte zuletzt seine Gegenangriffe auf die russische Infrastruktur verstärkt, darunter Raffinerien, Öldepots und Häfen.“

https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog

https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-selenskyj-warnt-vor-fluegen-ueber-russland-putin-droht-zr-94472403.html

Ob die dann direkt von Moskau nach Kiew fliegen? Oder wiedermal über Riga?

„Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland gehen offenbar in eine neue Runde. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete, reisen die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff am Wochenende nach Moskau und Kyjiw.

Dies bestätigte der ukrainische ​Präsidenten Wolodymyr Selensky. Ihm zufolge werden Kushner und Witkoff am Sonntag in Kyjiw erwartet. Es wäre der erste Aufenthalt der US-Unterhändler in der ukrainischen Hauptstadt. Zuvor ​würden sie Moskau besuchen, teilte ‌Selenskyj mit. ​Während ihres Aufenthalts in der russischen Hauptstadt werde die ​Ukraine die Sicherheit im russischen Luftraum garantieren. Umgekehrt müsse auch Russland seine Luftangriffe auf die Ukraine während des Besuchs der ⁠beiden Gesandten einstellen.“

https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog

Kushner und Witkoff sind die ersten hochrangigen ausländischen Politiker, die seit Ausbruch des Krieges im Februar 2022 direkt mit dem Flugzeug nach Kiew reisen.

Das macht diese diplomatische Mission politisch und logistisch so außergewöhnlich:

  • Die „Normalität“ seit 2022: Seit mehr als vier Jahren reisen alle westlichen Staats- und Regierungschefs (wie Olaf Scholz, Emmanuel Macron oder Joe Biden) ausschließlich über Polen mit dem Nachtzug nach Kiew. Direktflüge waren wegen der permanenten Bedrohung durch russische Raketen und Drohnen absolut tabu.
  • Historische Ausnahme: Jared Kushner und Steve Witkoff brechen diese eiserne Regel nun für Trumps neuen Friedensvorstoß. Dass sie die Ersten sind, liegt an den wochenlangen, zähen Sicherheitsverhandlungen im Vorfeld.
  • Warum ausgerechnet jetzt? Die Ukraine hat ihren Luftraum wegen massiver eigener Drohneneinsätze und russischer Gegenangriffe zuletzt als extrem unberechenbar eingestuft. Um den direkten Flug aus Moskau nach Kiew überhaupt zu ermöglichen, musste Kiew zusichern, den Betrieb im russischen Luftraum für dieses Zeitfenster nicht durch Angriffe zu stören. Im Gegenzug verlangte man eine spiegelbildliche Sicherheitsgarantie von russischer Seite.

Diese Flugreise ist also ein absolutes Novum und zeigt, wie hoch der Einsatz und der Druck bei dieser neuen Verhandlungsrunde der US-Gesandten ist, und zeigt auch wie im Vergleich zum schwachen Europa die USA immer noch stärksten Einfluss auf Russland und die Ukraine ausüben.

Korrektur, sie sind wie die andern eutopäischen Politiker nach Rezow geflogen und haben an der Grenze den Zug nach Kiew benutzt. Wittkof hatte wohl zuviel Bedenken über den drohnenverseuchten Luftraum zu fliegen…

Die Pseudologik, mehr Diplomatenflugreisen in Kriegsgebiete und es gibt dann immer wieder mal einen kurzfristigen Waffenstillstand.

Ein Gedanke zu „Flug von Riga nach Moskau, zweitgrösste US Militärmaschine mit CIA Direktor zu Gesprächen in Russland“
  1. Der Hintergrund war nach verschiedenen Medienberichten in Deutschland, daß hier die USA die Kreml-Führung vor Angriffen auf Nato-Territorium gewarnt hat. Hier nur einige mediale Stellungnahmen als Beispiel:
    https://web.de/magazine/politik/us-politik/cia-chef-moskau-deutliche-warnung-kreml-ausgesprochen-42655572
    https://www.youtube.com/watch?v=qxvPyIxyygU
    https://web.de/magazine/politik/videos/russland-krieg-ukraine/russland-droht-grossbritannien-angriffen-militaerziele-42658028
    Allerdings mutmaßlich AfD-nahe Medien wie z.B.Tichy’s Einblick stellen das so dar, als würde die deutsche Regierung antirussische Kriegstreiberei bestreiben, während die Amerikaner an den Verhandlungstisch gegangen seien. Allerdings sind große Teile der AfD-Anhängerschaft für ihre Täter-Opfer-Umkehr in dem Ukrainekonflikt bekannt und sie versuchen die Kriegsschuld beim Westen und der Ukraine zu konstruieren. Zudem ist der Kreml-Chef ihr Idol und wird als Friedensengel gefeiert. Sie sind damit in diesem Punkte einig mit Teilen der linksrdikalen Szene in Deutschland namentlich dem BSW und Teilen der SED/Linke und möglicherweise auch autonomen Gruppierungen.
    Hier auch noch eine kleine Anmerkung zu einem angeblich russophoben Baltikum. Es mag noch einmal darauf hingewiesen werden, daß das Baltikum kein einziges Mal in seiner Geschichte Rußland angegriffen hat, aber seit dem Mittelalter Spielball der Mächte werden konnte, weil es seit dem Hochmittelalter immer wieder Versuche von russischen Angriffen auf das Balitkum gegeben hat, die dann Eingriffe anderer europäischer Mächte zur Folge hatten. Zuletzt haben infolge russischer Angriffe und Annexionen seit Peter dem Großen Teile des Baltikums oder dieses auch komplett zu Rußland gehört. Mit der letzten russischen Okkupation und in Folge dessen der Einverleibung in das Reich des roten Terrors der Bolschewiki begann eine der schlimmsten Zeiten für das Baltikum. Daß ein solch dermaßen ehemals geknechtetes und gebeuteltes Land keine Lust auf eine neue Okkupation verspürt, mag verständlich sein. Das Baltikum ist ja auch freiwillig in die Nato und die EU gegangen, um solche Mißlichkeiten in aller Zukunft und für immer zu vermeiden. Es hat nichts mit einer irrationalen Russophobie zu tun, wenn man gut gerüstet gegen eine aggressive Macht ist, die in der Ukraine gerade zeigt, wie man mit einem Terrorkrieg gegen die Zivilbevölkerung ethnische Säuberungen macht und wie es um die russische Vertragstreue bestellt ist.
    Es ist hier auch keine Gegenseitigkeit in den Aggressionen, denn der Krieg wurde seitens Rußlands mit der Annexion der Krim und der Unterstützung von gewaltbereiten Separatisten im Donbas begonnen. Schon damals gab es Hinweise, daß russische Truppenverbände im Donbas sein könnten.
    Ein anderes erschreckendes Beispiel lieferte Moskau in Sachen Vertragstreue gegenüber seinem Verbündeten Armenien, das nach einem Angriff durch Aserbeidschan im Stich gelassen wurde mit der Folge von Verlusten von Territorium und einer ethnischen Säuberung und der Vernichtung jahrtausendealter Kulturgüter, die teilweise durch die Unesco unterstützt wurden.
    Aber der Begriff Russophobie für Länder, die sich auf einen möglichen russischen Einmarsch vorbereiten, ist eine Bestätigung einer Äußerung eines berühmten US-amerikanischen Evolutionsbiologen, der da sagte, daß Menschen gerne die Ursache für Fehlentwicklungen bei ihren Opfern suchen.
    Daß es sich bei der Herstellung von Verteidigungsbereitschaft weder um Russophobie noch um Kriegstreiberei handelt, wird in den auch in politisch eher linken westlichen Medien diskutiert in Anbetracht der Tatsache, daß wohl tatsächlich eine russische Bedrohung zu existieren scheint:
    https://www.t-online.de/nachrichten/tagesanbruch/id_101408882/putin-die-cia-deutschland-der-ernstfall-ist-da.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
    Es bleibt, daß eben der Begriff der Russophobie wohl eher platitüdenhaft als ein Kampfbegriff gebaucht wird, um manche Tatsachen abwertend in Abrede stellen zu können. Er hat wohl in bestimmten ideologisch vorgeprägten Gruppierungen Losungscharakter. Für manche Menschen mag er auch nur eine Verdrängungshilfe sein, weil einem womöglich die Bedrohung durch das aggressiv expansive Verhalten Rußlands klar ist, aber man sich die eigene Angst nicht eingestehen mag und damit wohl eher eine Methode der Verdrängung eines angstmachenden Agens und eine Form der Identifikation mit dem Aggressor als Angstbewältigungsmechanismus gesucht haben dürfte. Wer aber diesen Ausdruck häufig benutzt, darf sich nicht wundern, wenn er immer ähnlich klingende Antworten darauf bekommt und sollte den Fehler nicht bei dem suchen, der die angemessene Antwort auf die Benutzung dieser Platitüde gibt.

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