Sa.. Sep. 5th, 2026

Seit über 20 Jahren gab es keinen so verregneten und kalten Sommer wie 2026. Schon um Juli und August begannen starke Regenfälle welche sich in der letzten Woche zu langandauernden monsunartigen Niederschlägen entwickelten.

Aus landwirtschaftlichen Flächen wurden ausgedehnte Seenlandschaften.

Während Deutschland und das südliche Europa an Überhitzung und Dürre litten waren hier in Lettland, insbesondere in Kurland fast ständige Überflutungen an der Tagesordnung. Da allerdings kaum Berge in Lettland sind halten sich die Schäden, mal abgesehen von der Landwirtschaft, in Grenzen.

Durchschnittlich kann man in Kurland von einem Jahresmittel mit ca. 600 mm ausgehen, alleine in den letzten zwei Monaten, nicht mitgerechnet die letzte 2 Tage, sind an einer Messstation in Kurland fast 400 mm gefallen.

Extremwetter verbreitet sich zunehmend auf der Erdkugel, schon in einem alten Artikel von 2008, siehe Archiv Lettlandweit Mai/Juni 2008 https://lettlandweit.info/archiv-zur-geschichte-lettlands/ wurde zwar auf eine Klimaerwärmung hingewiesen, gleichzeitig aber auch festgestellt, das Extremwetterperioden in Zukunft deutlich zunehmen werden.

Nun, sollte der Winter schnell und eisig kommen, wäre der Eishockeyplatz schon entsprechend vorbereitet.

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