Mo.. Feb. 16th, 2026

Der Verfasser wünscht allen Lesern und Schaffenden bei Lett-landweit alles Gute zum neuen Jahr!
Allerdings gibt es Anlaß für eine kleine Nachlese, denn es gibt einen Brauch zum Jahreswechsel, der immer mehr in die Diskussionen gerät – und dies aus verschiedensten Gründen. Wir reden über den Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu Silvester. Die Sitten in Lettland und Deutschland scheinen hier wohl unterschiedlich zu sein wegen der großarigen öffentlichen Feuerwerke in Lettland und den eher privaten Feuerwerken in Deutschland.

Es geht hierbei nicht um ein heiß diskutiertes Thema auch bei diesem Magazin, wo sich auch Autoren in ihren Bewertungen unterschiedlich äußern, wieviel Rummsti-Bummsti man den Ukrainern geben sollte, denn kurz vor dem Jahreswechsel hat auch die ukrainische Armee eines der Anwesen Putins offenbar mit einem kleinen Drohenfeuerwerk beehrt, was aber hier mal nicht das Thema sein soll.

Es geht um die Frage, ob in Zukunft zu Silvester überhaupt noch geböllert werden soll.

Die Klimaapokalyptiker argumentieren damit, daß ja der CO²-Ausstoß durch Silvesterfeuerwerk eine Klimaapokalypse auslösen soll, was jedes Jahr gebetsmühlenartig wiederholt wird – wobei allerdings Greta Thunberg als eine der lautesten Beschwerdeführerinnen aus anderen Gründen nicht mehr ganz für voll genommen wird.
Auch die Naturschützer und die Tierhalter argumentieren, daß man die Tiere damit fürchterlich erschrecken kann und auch in ihrem Winterschlaf stören kann. Dieses Argument ist für den Verfasser auch nachvollziehbar, denn manche Tiere sind auch für den Hobbygärtner und den Hobby-Landwirt ausgesprochen wertvoll. Wir reden über Igel, die zu den wenigen Vertilgern von Nacktschnecken gehören und Fledermäuse, die Unmengen Insekten vertilgen können.

Allerdings treten inzwischen auch andere Kräfte auf den Plan, die diesen Brauch einschränken oder ganz verbieten wollen. Hintergrund ist die Tatsache, daß die Silvesternächte immer mehr zu Straßenschlachten ausarten, was wiederum zweierlei Gründe hat:
Einerseits nützen linksradikale Kreise und wohl auch Zuwandererkreise immer mehr diese Nacht zu Exzessen, die sich gezielt gegen die Polizei und andere Organe von Hilfsdiensten wie Feuerwehr, Rettungssanitäter und Ärzte richten.
So soll auch die Antifa, die auf DDR-Größen wie Ulbricht, Honecker, Mielke, Herbert Frahm alias Willy Brandt, Herbert Wehner in der Weimarer Zeit etc. etc. etc. zurückgeht, zu Krawallen aufgerufen haben. Es ist bekannt, daß bestimmte Viertel in Leipzig, Berlin oder Köln sich zu NoGo-Areas entwickeln, in denen schon seit Jahren immer wieder Krwalle mit Brandstiftungen und gezielten Angriffen auch gegen Personen stattfinden.
Andererseits scheint auch eine zunehmende Kenntnislosigkeit über die Gefährlichkeit von Sprengkörpern und ein allgemein abnehmendes Bewußtsein für Gefahrensituationen um sich zu greifen beginnen. Und hier sind wir bei der Forderung auch eines Ärztepräsidenten nach einem Verbot der Böllerei angelangt, denn jedes Jahr sind es mehr Berichte in den Zeitungen über wirklich schwere Unfälle mit Sprenkörpern, wobei eben auch nicht nur selbstgebaute Sprengsätze schwere und auch tödliche Verletzungen auslösen können sondern auch die sog. „Polenböller“ – also illegal im Ausland erworbene Sprengkörper mit mehr als 100g Schwarzpulver, was schon eher eine Bombe denn ein Böller ist. Solche Böller zerstören eben bei unsachgemäßem Gebrauch nicht nur Hände, sondern auch andere Körperteile und verursachen tödliche Verletzungen z.B. am Kopf.

Es sei nur am Rande erwähnt, daß auch inzwischen zunehmend die Böllerei als neue Unsitte schon vor Weihnachten losgeht.

In Holland beispielsweise war das Böllern nur noch für dieses Silvester erlaubt und im kommenden Jahreswechsel wird es das nicht mehr geben. Allerdings in Holland und BeNeLux scheint es besonders eskaliert zu sein, denn wir reden über eine abgebrannte Kirche, Tote und Schwerverwundete durch Sprengkörper sowie gezielten Beschuß von Ordnungskräften.

In Deutschland gibt es 3 Mio Unterschriften, die sich für ein Verbot privater Böllerei einsetzen und es soll wohl offensichtlich nach den Vorstellungen der Unterschreibenden nur noch öffentliches Feuerwerk geben. In einigen Ländern Europas scheint es wohl auch so zu sein wie auch Lettland, daß eben von der Öffentlichkeit so imposante Feuerwerke veranstaltet werden, daß bei der Bevölkerung gar kein Bedarf mehr nach privatem Feuerwerk entsteht.
Auch in Deutschland war die Bilanz im Vergleich zu den Silvesternächten wie vor Jahrzehnten eine Katastrophe. Zwei tote Teenager in Bielefeld, massenweise abgesprengte Hände auch bei Kindern in der ersten Lebensdekade, ein abgebrannter Baum, der eine ganze Häuserzeile angefacht hat und diese Häuser bis auf die Grundmauern heruntergebrannt sind und natürlich in den sozialen Brennpunktgebieten auch Angriffe auf die Ordnungsmacht mit verletzten Polizisten.

Alle Ursachen dieser Fehlentwicklungen zu analysieren, würde hier den Rahnen des Textes sprengen und es wurde ja schon genug gesprengt bis hin zu menschlichen Körperteilen – also was tun?
Der Verfasser daselbst ist kein Freund von noch mehr Verboten und insbesondere konnte sich der Verfasser anderweitig einen derben Kommentar zu den Auslassungen des Ärztepräsidenten nicht verkneifen, der sich lieber mal um die Belange der Ärzteschaft kümmern sollte, nachdem die Standesorganisationen nach dem Eindruck des Verfassers jahrzehntelang ihren Mitgliedern jeden erdenklichen Schaden zugefügt haben, ihnen in den Rücken gefallen sind, wo sie nur konnten und an der Demontage des Gesundheitswesens ihren nicht unerheblichen Anteil haben. Also jetzt eine Überlastung des Gesundheitswesens zu beklagen und damit auch noch ein Brauchtumsverbot zu argumentieren, ist in den Augen des Verfassers eher wohl eine Verhöhnung der Opfer auf ärztlicher wir auf Seiten der Patienten durch eine jahrzehntelange verfehlte Gesundheitspolitik auf allen Ebenen. Da sollte ein Ärztepräsident mit seiner eigentlichen Arbeit erst einmal anfangen und die Fehler der Vergangenheit wo es geht und so weit möglich revertieren oder retten, was noch zu retten ist, anstatt sich mit populistischen Forderungen einmal im Jahr auf einem Nebenkriegsschauplatz zu Worte zu melden! Da gibt es einen Augiasstall auszumisten! Dies ist aber nur die Auffasssung des Verfassers.

Allerdings ist es schon richtig, daß die Silvester- und Neujahrsdienste durch diese Fehlentwicklung mit der Silvesterböllerei, die aber nur ein gesamtgesellschaftliches Syptom ist, den Kräften des Gesundheitswesens und der Ordnungsmacht zur Hölle werden.

Einerseits mag man argumentieren, daß jeder selbst entscheiden muß, ob er trottelig genug sein will, sich selbst oder Teile von sich selbst in die Luft zu sprengen, allerdings eben kann man das so nicht auf sich beruhen lassen, denn eben wie man sieht, kommen durch den fahrlässigen oder vorsätzlichen unsachgemäßen Gebrauch von legalen und illegalen Sprengkörpern auch andere Menschen und ihr Eigentum wie auch die Natur zu Schaden. Es geht hier also nicht nur darum, daß die Idioten sich selbst heraus selektieren, sondern die Invaliden, die dadurch entstehen, werden mitunter den Rest ihres Lebens auch der Solidargemeinschaft auf der Tasche liegen.

So muß der Verfasser sagen, daß hier den Kräften aus Ordnungsmacht, Rettungsdiensten und Ärzteschaft unabhäng von dem Quatsch, denn ein kleines Mädchen aus Schweden erzählt, hier wohl leider Gottes zugestimmt werden muß, daß künftig Einschränkungen im Gebrauche von Feuerwerkskörpern erfolgen müssen. Zweifelsohne politisch radikale und religiös fundamentalistische Gruppierungen werden sich hiervon nicht beeindrucken können, wenn aber schonTote und Verletzte oder Sachschäden aus jugendlichem Leichtsinn oder ewiger Dummheit geltungssüchtiger Erwachsener vermieden werden und weltanschauliche Radikalinskis bei Vorliegen rechtlicher Handhabe besser begrenzt werden können, dann ist wohl vielen gedient.

Hier muß dann auch festgestellt werden, daß ein Verbot von Silvesterknallerei für den Verfasser zur Folge hätte, daß ihm die Pflanzstäbe für seine Blumen und Nachzuchten vom Bäumchen im Kübel nicht mehr vom Himmel herabregnen würden, aber wenn man künftig die Stäbe im Baumarkt kaufen müßte wäre dies aber wohl die geringste Katastrophe, wenn dafür keine Bäume, Kirchen oder Wohnsiedlungen bis auf Bodenniveau herunterbrennen müssen!

Es wäre die Frage, ob man nicht die lettische Variante auch andernorts in Europa praktizieren sollte?

Empfehlung des Verfassers:

– Kinder über die Gefahren der Böllerei aufklären (ein Link ist unten beigefügt!)

– Luftpolstertaschen aus Versandkartons aufheben und zu Silvester zertreten. Das knallt auch ganz gut ohne daß man dafür Sprengkörper braucht.

– Luftballone und Papiertüten aufpusten und zertreten. Den Kindern kann das auch Spaß machen und fördert körperliche Aktivität, wenn sie auf den Ballonen herumhopsen müssen, um sie zu erwischen.

– Auch Sektkorkenknallerei mag niemanden stören – obwohl bei unsachgemäßen Gebrauch die Sache im wahrsten Sinne des Wortes in’s Auge gehen kann.

– Auch die gute alte Wunderkerze kann doch viel Spaß machen

Tja, in diesem Sinne ein gutes neues Jahr ohne Personen- und Sachschäden zum nächsten Jahreswechsel!

Quellen und Weiterführendes:

https://web.de/magazine/politik/videos/inland/aerztepraesident-verbot-privater-boellerei-silvester-41728728 (Ärztepräsident)

https://www.youtube.com/watch?v=YAyhLXF0mGM (Putin’s Anwesen)

https://www.youtube.com/watch?v=wtoOJA2v4FU (Knallerei schon vor Silvester)

https://www.youtube.com/watch?v=gs6psv6mbGQ (Anarchofaschismus)

https://www.youtube.com/watch?v=4BGYtN3jpZ8 (Gefahren durch illegale Böller)

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-01/niederlande-silvesternacht-amsterdam-kirche-brennt-boellerverbot-gxe?utm_source=firefox-newtab-de-de (BeNeLux – abgebrannte Kirche, Tote und Verletzte)

https://web.de/magazine/panorama/tote-verletzte-silvesternacht-deutschland-41740710 (Tote und Verletzte in Deutschland)

https://web.de/magazine/regio/nordrhein-westfalen/tote-nrw-silvesternacht-braende-41740778 (Noch mehr davon…)

https://www.youtube.com/watch?v=F70B1kZO6SI (Medienecho)

Tagesschau vom 01.01.2026, 20.00h

Nachtrag bezogen auf den 03.01.2026:

Schon am Neujahrstag wurde aus der Schweiz von einer schweren Katastrophe berichtet, die auf verantwortungslosen Umgang mit Feuerwerk in einer Bar mit noch dazu unzureichendem Brandschutz zurück ging und 40 Menschen das Leben kostete und über 100 teils Schwerbrandverletzte verursachte, die den Rest ihres Lebens invalide sein werden. Die Ironie dabei war ja, daß die Leute trotz der bereits lichterloh in Flammen stehenden Decke weiterfeierten und dies auch noch filmten. Dies sei nur zu den schlimmsten Folgen verantwortungslosen Umganges mit Feuer gesagt. Der Verfasser berichtete nicht sofort darüber, da die Ursache des Feuers nicht ganz geklärt war, denn es hätte ja auch ein technischer Defekt die Ursache sein können – es war aber sicher einer der schwersten Unfälle mit Feuerwerk der jüngeren Geschichte.

Aber es kamen auch noch weitere Meldung hinzu über Menschen, die schwere Schäden, die durch Feuerwerk verursacht wurden. So wurde einem dreijährigen Mädchen das Gesicht weggesprengt und ein Mensch erlitt schweren Schaden, als ein Böller in eine Menschenmenge geworfen wurde.

Auffallend ist eben die hohe Zahl an Kindern unter 10 Jahren, die Verletzungen erlitten, die diese Menschen lebenslang zu Krüppeln gemacht haben.

u.a. Bild 03.01.2026 p1 und pp.8/9

weitere Nachrichtensendungen und Magazine vom 01. – 03.01.2026



4 Gedanken zu „….nachdenkliches zum neuen Jahr? – die Zweite….“
  1. Solange Jahre- und jahrzehntelang Kriege geführt werden welche tägliche gigantische Feuerwerke veranstalten, ist die Klima und Verschmutztungsfrage wegen Sylvester völlig unbedeutend

    1. Wer den Artikel genau gelesen hat, der wird wissen, daß es dem Autor gerade nicht darum ging, den Krieg auszudiskutieren oder die üblichen Klimaspinnereien, mit denen die Medien geflutet werden. Man mag sagen, die Umweltverschmutzung durch privates Feuerwerk ist vernachlässigbar an der Gesamt-Umweltverschmutzung wie sie durch die Menschheit verursacht wird.
      Allerdings ist eben bedenklich, daß eben gerade von gewaltbereiten linksradikalen Gruppierungen und den von ihnen bevorzugte Bevölkerungsgruppen aus der Neubürgerschaft Feuerwerkskörper zunehmend als Waffen gegen die Normalbevölkerung, Ordnungsmacht, Rettungsdienste und Unbeteiligte einsetzen und als Mittel um Krawall zu manchen mit auch der Folge von schwersten Verletzungen und Todesfällen auch bei eben besagten Unbeteiligten sowie Sachschäden.
      Es sind ja leider diejenigen, die immer wieder eine bessere und friedlicher Welt fordern, die ihren Menschenhaß sublimieren, indem sie Spaßartikel als Waffen gegen Menschen einsetzen und auch materielle Schäden anrichten.
      Es ist aber auch immer wieder interessant, wie Menschen es schaffen, vom eigentlichen Inhalt eines Artikels abzulenken und dann ihre ideologischen Botschaften zu senden beginnen oder sogar sich genau auf das stürzen, wovon der Autor haargenau festgestellt hatte, daß es ihm gerade darum nicht gehen soll.

  2. Auf wieviel Knaller muß ich verzichten, um die Klimawandelbilanz eines einzigen Artilleriegeschosses auszugleichen?

    Wir Schörmänns überbieten uns gegenseitig mehrmals täglich mit neuen Ideen, wie wir uns gesetzlich und freiwillig noch mehr einschränken und den Spaß verderben können.
    Die ganze Welt schüttelt mit dem Kopf.

    1. Um irgendwelchen Klimaquatsch und Artilleriegeschosse ging es in diesem Artikel überhaupt nicht, wie dies auch vom Autor in der Einleitung ausdrücklich betont wurde. Es ging eben um die Verantwortungslosigkeit mancher Menschen im Umgang mit Feuerwerkskörpern, die von Jahr zu Jahr schlimmere Schäden an Menschen verursachen. Es ging einfach darum, daß weil sich manche Vollidioten nicht zurückhalten können, eine ganze Geselschaft leiden muß, weil junge Menschen zu grauenhaften Einzelschicksalen werden und ein an sich schöner Brauch vermutlich wegen eben einiger Vollidioten nicht mehr praktiziert werden kann.
      Ich habe auch in dem Artikel betont, daß ich eigentlich gegen weitere Verbote und Einschränkungen bin, aber bei den Verletzungen, die heutzutage inzwichen nach Silvester massenhaft auftreten, wird man wohl über manche Veränderjng nachdenken müssen.
      Insgesamt entsteht der Eindruck, daß der Artikel nicht sorgfältig gelesen worden sein kann? Es ist aber immer wieder interessant, wie sich manche Menschen immer wieder auf haargenau das stürzen, wovon betont wurde, daß es gerade darum nicht gehen sollte.

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