In der Nacht vom 1. zum 2. Februar 2026 wurden in Lettland seit langem mal wieder Rekord – Minusgrade gemessen.
In Piltene (14 km entfernt von der Ostsee) hatten wir des Nachts unter – 25 Grad und Morgens um 10 Uhr noch ca. – 22 Grad.

Mit 31,7 Grad minus wurde in der Nähe von Jelgava (Stalgene) der tiefste Wert in Lettland gemessen, allerdings ist die Bezeichnung Rekordminusgrade im lettischen Titel irreführend, da im weiteren Text Daugavpils erwähnt wird, mit einem Minuswert von 43,2 Grad am 8. Februar 1956. Allerdings stimmt auch nicht der im Text angebene Rekord Minuswert für Riga vom selben Datum 1942 von – 22,8.
Ein Blick auf die Temperaturaufzeichnungen von 1873 – 1925 Riga betreffend ergibt für Riga eine Minimaltemperatur im Februar 1900 – 24,6 und im Januar 1876 gar – 32,5.


Nun stellt sich die berechtigte Frage ob die Klimaerwärmung durch diese seit ca. 20 Jahren nochmal aufgetretene Kältewelle widerlegt wird oder nur eine Ausnahme darstellt?
Das Gefühl, dass die aktuelle Realität den langfristigen Trends widerspricht, ist absolut berechtigt. Wir erleben gerade Anfang 2026, wie massive Cold Air Outbreaks (CAOs) Nordamerika und Teile Europas fest im Griff haben. Während es in Teilen der USA oder Europa extrem kalt geworden ist, ist es gleichzeitig in der Arktis und Grönland oft ungewöhnlich mild. Die Kaltluft wird lediglich verschoben, nicht neu erzeugt. Dieser Effekt der Klimainstabilität führt dazu, dass regionale Extreme (wie aktuell im Februar 2026) den globalen Erwärmungstrend lokal „maskieren“.
Nachdem die Kätewelle in Lettland und Estland unvermindert anhält (Stand 16. Feb. 2026) werden die Heizprobleme für private Wohnungen und Häuser besorgniserregend. Zum einen gibt es regional kaum noch Heizmaterial zu kaufen, insbesondere Peletts und Holzbriketts sind weitgehend ausverkauft. Zum anderen haben Renter in Mietwohnungen, welche teils mit Renten zwischen 400 – 600 EUR auskommen müssen, Rechnungen für Heizkosten im Januar teilweise bis zu 350 EUR erhalten, was sie an den Rand der Existenzsicherung drückt.
https://news.err.ee/1609942667/dry-firewood-in-estonia-all-sold-out-as-deep-winter-freeze-continues
Siehe dazu auch:
Hier noch ein paar Fotos vom Ventspils Strand und Hafen:




Nun, den Maulwürfen schien es unter Tage zu warm und stickig geworden zu sein …

Cool, Du hast die historischen Daten im „Original“. Wir sind in Jūrmala aber auch recht überrascht gewesen, weil die letzten Jahre ja „Larifari“ waren. Wir waren Mitte Dezember bis 15.1. wieder da. Nun hats auch eine Abwasserleitung erwischt, die offenbar zu nah an der Aussenwand des schönen Holzhauses geführt wird. Die ist nach Rückfragen beim Sanitärfachmann vermutlich auch nicht „kaputt“ daurch, aber frei wird Sie wohl erst wieder wenn mal ein paar Tage +Grade herrschen.
Jetzt würde ich natürlich gerne mal die Daugava on Ice überqueren. Die pflegen ja sogar eine Karte, wo das Betreten erlaubt ist: https://experience.arcgis.com/experience/ce5ebd2d0a024e4391e90a7e14c1f933/?locale=lv
Der „Klimawandel“ ist das Ergebnis einer mathematisch hoch selektiven und verzerrten Datensammlung – oder auch ein Bias genannt. Die Meßstellen für die Temperaturen sind überwiegend in Städten und geschlossenen Siedlungsräumen zu finden, wo die Temperaturen natürlch bei zunehmender Siedlungsdichte sehr stark steigen.
Auf dem Land oder in der Wildnis ist die Meßstellendichte sehr gering. Berücksichtigt man nur diese Meßstellen, so stellt man eine Konstanz der Temperaturen fest und in manchen Gegenden sogar einen lanjährigen Rückgang.
Insgesamt gibt es auch wohl Daten, nach denen in den letzten Jahren auch die weltweite Durchschnittstemperatur wieder gefallen ist.
Zudem sind auch nach meteorologischen Definitionen die Kriterien für einen Klimawandel nicht erfüllt, denn dafür müßte über 30 Jahre hinweg eine Veränderung sich kontnuirlich abspielen und dann auch über Jahrzehnte hinweg konstant bleiben. Dies haben wir durch mehrere Kälteanomalien wie z.B. die der 1970er und der 1990er schon nicht gegeben. Aber auch die Wintereinbrüche von 2009/10, 2010/11, 2021 und die Kälteeinbrüche der letzten drei Winter sprechen gegen diese Forderung der Kontinuität in der Entwicklung. Zudem gab es auch in weiteren Jahren immer wieder sogar Spätherbste mit Nachtfrösten im zweistelligen Minusbereich. Allein diese Serie zeigt, daß eben keine der Vorhersagen aus der Klimaszene eingetreten ist.
Man bedenke auch, daß der „Klimaforscher“ Mojib Latif versprach, daß es in diesem Jahrtausend keine Winter mit Schnee oder Frost mehr geben werde! Man muß nur aus dem Fenster heraus schauen und weiß, daß man ein völlig normales europäisches Klima hat, das nach Westen etwas mehr atlantisch geprägt ist und jenseits der Weser immer kontinentaler wird.
Man hat uns auch für dieses Jahrzehnt ein Saharaklima versprochen. Man sieht auch in Boulevardmedien immer wieder die Bilder von Bränden und Böden mit Trockenrissen. Auch gibt es einen Biologen in Deutschland, der sich jedes Jahr erneut immer wieder mit Katastrophenvorhersagen interessant macht, indem er den heißesten und längsten Sommer seit Anbeginn der Existenz der Erde vorhersagt. Im Jahr der Ahrtalkatastrophe hatten wir den kältesten August seit 30 Jahren, im Jahr darauf hatten wir den kältesten April seit 30 Jahren, wir hatten 2025 das kälteste Weihnachten seit Jahrzehnten – nur um ein paar Beispiele zu nennen, daß eigentlich alles seinen völlig normalen Gang geht, wie es der Unterzeichnende seit seinen Kindheitstagen an Wettergeschehen kennt.
Übrigens, das Klima am Anbeginn der Erde hätte der Unterzeichnede in der Tat nicht erleben mögen. Da war die Erde ein rotglühender Feuerball mit einer Oberfläche aus glühender Lava und einem 8-Stunden-Tag! Aber dies nur zur Schwachsinnigkeit mancher Vorhersagen.
Richtig, es hat eine leichte Erwärmung gegeben, was jeder und nicht nur der Unterzeichnende auch schon an Fauna und Flora erkennen kann. Aber ein Saharaklima haben wir wohl eher nicht, wenn man bedenkt, daß jedes Jahr die Flüsse über die Ufer treten, der Unterzeichnende seine tropischen Pflanzen immer noch jedes Jahr wieder hereinholen muß und ausgepflanzte tropische Pflanzen regelmäßig auf den Boden herunterfrieren und aus den Wurzeln dann wiederkommen.
Wir haben also mit unserer Erwärmung noch nicht die Ausmaße des Mittelalters erreicht, in dem es in Mitteleuropa tatsächlich 300 Jahre ohne Winter gab und der Weinbau weit nach Norwegen vordrang. Wir haben auch das Niveau des Temperaturoptimums der römischen Kaiserzeit noch nicht erreicht und auch das Niveau eines Temperaturoptimums vor der Zeitenwende, während dessen der Getreideanbau bis zum Nordkap gelangte und dessen Ende den Kimbern- und Teutonensturm auslöste.
Man mag meinen, daß eben kein Spatz einen Frühling macht. So sind drei Dürren in dichter Folge sicher kein Menetekel auf einen drohenden Weltuntergang durch Klimakollaps und so ist ein einzelner kalter Winter kein Hinweis darauf, daß sich in der Natur in etwa nichts täte. Allerdings die Entwicklung des Wettergeschehens der letzten Jahrzehnte ist eben von solcher Inkonstanz geprägt, daß man hier bei den Wetterphänomenen eben nur von Schwankungen im Rahmen des Normalen reden kann in Verbindung mit einer leichten Erwärmung, die bei Weitem nicht das erreicht hat, was es an Erwärmungen in diesem Interglazial gegeben hat und die immer mit einer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte und eben nicht mit einer Apokalypse einhergingen.
Zudem wird diese derzeitige Erwärmung in verschiedenen Ländern positiv gesehen, erschließenn sich doch Gegenden der Land- und Forstwirtschaft, die bisher nicht nutzbar waren. Und dies betrifft eben nicht nur nordische Länder sondern entgegen allen Behauptungen aus der entsprechenden Szene auch südliche Länder, so daß bislang wüstenhafte Gegenden sich wieder spontan bewalden und der Landwirtschaft zugänglich werden infolge zunehmender Regenaktivitäten.
Auch Satellitenbilder zeigen, daß die Erde mehr Grün hat als früher.
Wir sehen, daß wir eben immer noch in der gemäßigten Klimazone leben mit allen dazu gehörenden Wetterphänomenen. Es hat sich in Deutschland beispielsweise noch nicht einmal so weitgehend erwärmt, daß man das Niveau eines submediterranen Klimas erreicht hätte. Der Klimawandel ist also nach dem derzeitigen Stand der Entwicklungen eher ein Ausdruck der deutschen Volksseele, daß die Deutschen eine Lust dabei zu empfinden scheinen, sich andauernd sich in irgendwelchem Panikmodus zu suhlen und Probleme bekämpfen zu wollen, die es nicht gibt.
So bleibt eben auch dieser Winter ein Wetterphänomen, wie es der Unterzeichnende eben seit Jahrzehnten immer wieder erlebt hat und das völlig normal ist.
Halten wir es einfach mit dem westfälischen Bauern: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist“! Man soll nicht jedes Wetterphänomen zu einem Vorzeichen für einen bevorstehenden Weltuntergang hochjazzen! Man soll genießén, daß man im Winter ab und zu mal schlittschulaufen und rodeln kann und im Sommer hin und wieder mit dem Motorrad durch die Gegend cruisen kann oder schöne Grillabende bei Freibadwetter veranstalten kann.
Ach Übrigens; die nächste Bedrohung für den Fortbestand der Menschheit wurde in den Boulevardmedien auch schon ausgemacht, nämlich die Schimmelpandemie! Alle Leute nerven einen nur noch mit ihrem Gequatsche von irgendwelchem Schimmel, der sich überall breit machen könnte und das Leben der Menschen bedrohen täte. Auch alle Frauen rechtfertigen jetzt damit ihren Putzfimmel – nein sie haben keinen Putzfimmel, sondern sie führen einen Kampf gegen gefährliche Organismen, die Tod und Verderben bringen und vor denen sie die Menschen schützen müssen.
Und bei der Berliner Morgenpost las man neulich, daß jetzt in den Schwimmbädern sich gehirnfressende Amöben breit zu machen beginnen – die Prophylaxe ist laut dieser Medien, beim Tauchen die Nase zu zu halten……
…..natürlich alles die Folge des Klimawandels?
Tja, das Leben ist halt lebensgefährlich – es endet immer mit dem Tode!
Wenn die Herrschaften Schweinereien planen, haben sie sinnvollerweise immer eine Begründung parat – damit der Pöbel sie schluckt. Die Begründungen laufen auch besser, wenn sie ein wenig absurd – auf keinen Fall offensichtlich – sind. Klimawandel – läuft! Schimmel läuft auch, und die nächste Papageiengrippe wird auch laufen.