Di.. Apr. 21st, 2026

Allgemein mag konstatiert werden, daß wer den russischen Eroberungskrieg mit dem Ziel der Annexion der Ukraine und der Auslöschung jeder ukrainischer Identität gutheißt, sollte die amerikanischen Angriffe mit einem völlig anderen Ziel nicht verdammen.
Der Iran wurde angegriffen, weil er weltweiten Terror unterstützt und sogar verursacht und Israel von der Landkarte ausradieren will. Die USA haben nicht vor, den Iran zu annektieren oder seine völkische Identität zu vernichten. Sie wollen den Terror beenden, der seit Jahrzehnten verhindert, daß die Menschen im Orient ruhig schlafen können.
Das Regime im Iran wurde auch nur durch jene linken Spinner möglich gemacht, die auch das damalige rotfaschistische Terrorregime in Moskau vor Jahrzehnten bejubelt haben, das die Diktatoren ausgebildet hat, die heute die Ukraine vernichten wollen. Sie und ihre geistigen Enkel haben wohl bis heute nicht an sich herangelassen, daß islamfaschisische Fundamentalisten keine proletarischen Freiheitskämpfer sind sondern sebst die schlimmsten Feinde der Freiheit und des einfachen Volkes sind und auch Marxisten, Regenbogen- und Gender-Gaga und Wokismus hassen wie die Pest. Was nämlich leider auch vergessen wurde, das war die Tatsache, daß auch die Religionsfanatiker des Ayatollah Khomeini der Hilfe der Kommunisten bedient haben solange es gegen den Schah und den Westen ging – als der Schah abgesetzt war, haben sie sich gegen ihre ehemaligen Verbündeten gewendet und sie ausgelöscht. Linksradikale werden von Islamfundamentalisten eben nicht als Partner auf Augenhöhe betrachtet sondern als nützliche Idioten und notwendiges Übel, das man in Kauf nimmt, solange man seine Ziele nicht erreicht hat. Hat man sie erreicht, werden sie genauso wie alle sonstigen Andersdenkenden abserviert.
Man vergesse bitte auch nicht, daß der Iran einer der hauptsäclichen Waffenlieferanten Moskaus für einen brutalen Terrorkrieg gegen die ukrainische Zivilbevölkerung ist und Führer des Iran wohl Milliardäre sind. Im Gegensatz zu den Kriegsherren im Kreml dienen die amerikanischen Schläge nicht der Bevölkerung sondern der Vernichtung der iranischen Führung und der militärischen Strukturen und sind äußerst präzise und lange vorbereitete Schläge.
Man vergesse bitte auch nicht, daß auch der Ukrainekrieg geführt wird, damit russische Milliardäre mit den Ressourcen der Ukraine noch mehr Milliarden machen können und man das Geschäft nicht den Ukrainern oder gar dem Westen überlassen wollte. Zudem wollte man wohl nicht, daß die Ukrainer mit der Ausbeutung eigener Vorkommen russische Gaslieferungen für den Westen überflüssig machen. Während Israel eben einen Präventivkrieg gegen seine eigene Auslöschung betreibt, flattern halt eben keine Friedenstauben im Kreml sondern es sind knallharte Geschäftsinteressen, die auch einen Völkermord und ethnische Säuberungen in einem demokratisch regierten Nachbarland zu rechtfertigen scheinen.

12 Gedanken zu „Gedanken zur Bombardierung Irans“
  1. „Zudem wollte man wohl nicht, daß die Ukrainer mit der Ausbeutung eigener Vorkommen russische Gaslieferungen für den Westen überflüssig machen.“

    Rattatatata! Mein Tag ist gerettet!

    Die anderen Aussagen des Textes sollte ja wohl jede lebenswerte Entität schon mit der Muttermilch aufgesogen haben!

      1. https://www.welt.de/politik/ausland/article69a9c6a810f264d559775430/ukraine-krieg-selenskyj-droht-orban-mit-ukrainischen-soldaten-ungarn-reagiert-mit-entsetzen.html

        Wir haben uns womöglich mit der Ukraine den Wolf im Schafspelz reingeholt.

        Ein zutreffendes Zitat für die ganzen unsinnigen Kriege auf der Erdkugel:

        „Wenn es in zwei Wochen endet, das Regime im Iran bestehen bleibt und es irgendeine Vereinbarung mit dem Iran gibt – worum ging dann der ganze Kampf? Um nichts.“

        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/gideon-levy-iran-krieg-trump-netanjahu-interview-li.10022392

        dasselbe müsste man auch zum Krieg von Russland gegen die Ukraine sagen…

        1. https://www.youtube.com/watch?v=hq9BYXF0bX4
          Peter Bock sagt:
          Beachte das erste Drittel der Sendung!
          Leider geht die Aggression gegen die Ukraine von Orban aus! Man darf sich nicht voller Entsetzen in’s Hemd machen, wenn man dem Verbündeten der eigenen Verbündeten ständig in den Rücken fällt und der Ukraine die Verantwortung für Dinge zuschustert, die die Ukraine nicht zu verantworten hat und nicht die Möglichkeiten dies zu ändern.Man soll sich aber auch nicht wundern, wenn der so Verratene sich irgendwann gegen einen zu wenden beginnt!
          Es ist leider eben so, daß Herr Orban auch von einem Großungarn in mittelalterlichen Grenzen träumt und sich erhofft, mit russischer Hilfe den Teil aus der Ukraine herausschneiden zu können, der mal zur Wenzelskrone gehört hat. Herr Orban vergißt aber leider auch, daß er wohl für Moskau nur der Stoßkeil ist, das westliche Bündnis zu spalten und daß Moskau eben Ungarn auch schon als Teilrepublik einer neuen Sowjetunion eingeplant hat.
          Herr Orban ist eines der größten Probleme, die die Ukraine und der Westen haben und große Teile der ungarischen Bevölkerung haben auch Angst vor der Politik des Herrn Orban oder lehnen diese ab!

          Rußland muß nur seine Truppen aus der Ukraine zurückziehen und den angerichteten Schaden bezahlen und Ungarn kann wieder Öl beziehen. Es war Rußland, das die Pipeline zerbombt hat. Vielleicht kann aber Herr Orban ja auf seinen Busenkumpel im Kreml einwirken, die Pipelines in der Ukraine nicht mehr zu zerbomben anstatt daß er Victimblaming treiben täte? Aber dafür braucht es wohl etwas mehr Mut als auf dem Angriffsopfer herumzuhacken?

        2. „Wir haben uns womöglich mit der Ukraine den Wolf im Schafspelz reingeholt.“
          Es ist eine bekannte Tatsache, daß Menschen gerne das Angriffsopfer verteufeln, wenn dieses sich handfest gegen seine Vernichtung wehrt!
          Die Wölfe sitzen im Kreml und zeit- und systemübergreifend seit dem Hochmittelalter ist Rußland eine aggressiv-expansive Macht und ein Raubstaat!
          Die Ukraine wurde bereits zweimal von Rußland überfallen und annektiert und der zweite Überfall hatte eine der schlimmsten Zeiten zur Folge, die ein Volk durchmachen kann. Daß sich dieses so gebrannte Volk gegen einen dritten Okkupationsversuch mit Händen und Füßen sträubt, mag verständlich und nicht verwerflich sein sondern muß als selbstverständliches Recht betrachtet werden.
          Wer sich aber auch im Westen die Auslöschung der Ukraine und ein Wiedererstehen des stalinistischen Terrorstaates wünscht, soll das offen sagen und nicht in Täter-Opfer-Umkehr Victimblaming treiben.
          Aber es ist ja auch im normalen Alltag so, daß wenn ein Mensch angegriffen wird, die Masse der Menschen erwartet, daß das Opfer sich seinem Peiniger unterwirft. Tut dieses das nicht, dann kann sich das Opfer sicher sein, bald eine Zusammenrottung gegen sich zu haben.
          Man erlebt es ja in der Menschheitsgeschichte immer wieder, daß Verbrecher zu Volkshelden stilisiert werden.So auch in China wird Mao, der 40 Mio Chinesen innerhalb weniger Jahre das Leben kostete, inzwischen in eigenen Schreinen als Gottheit verehrt, obwohl er mit Deportationen, Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen nach einem brutalen Überfall auf Tibet dort die Bevölkerung dezimiert hat. Es ist ja auch bekannt, daß ukrainische Kinder in den eroberten Gebieten ihren Eltern entzogen werden, in Umerzieungslagern landen und ukrainische Kriegsgefangene kastriert werden.
          Auch XiJinPing, der mit ähnlichen Maßnahmen gegen die Oiguren vorgeht, wird im Westen inzwischen als Vorbild gefeiert. Auch Mafiabosse werden ja als feine Kerle mit rauher Schale und weichem Herz verniedlicht.
          Ist das das, was man in der Psychologie den Streß- und Angstbewältigungsmechanismus der Identifikation mit dem Aggressor bezeichnet? Anders kann man das nicht erklären, daß einer Diktatur das Wort geredet wird, die uns gerade vormacht, was sie auch mit uns noch vorhat. Eben „die ganzen unsinnigen Kriege auf der Erdkugel“ – aber warum finden sich immer wieder Menschen, die Propaganda für den Verursacher des unsinnigsten Krieges der derzeitigen Welt machen und das Aggressionsopfer verteufeln und diesem jedes Recht auf Gegenwehr in Abrede stellen?
          Man kennt es aber schon aus dem Sandkasten, daß nicht die Kinder den zum Freund haben wollen, der die schönsten Sandburgen baut, sondern den der die meisten davon zertrampelt und noch mal auf den eindreschen, der seine Sandburg verteidigt. Auch ist es die bekannte Tatsache, daß die Lehrerin nicht den stadtbekannten Schulhofschläger maßregelt sondern seine Opfer noch einmal demütigt und von ihnen erwartet, daß sie sich bei dem Schläger auch noch entschuldigen. Auch bei Mobbing-Situationen am Arbeitsplatz fliegt in der Regel der Gemobbte und der Mobber wird oftmals noch als besonderes Vorbild in Sachen Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz angeführt.

  2. „Ja natürlich, als christlicher Abendländer weisst du immer genau wer die Guten und wer die Bösen sind und wirst nie fehlglauben:“
    Hat hier jemand Haßkategorien oder Feindbilder? Unterstellt man mir gerade jenen Unfehlbarkeitsanspruch und die Rechthaberei, die man für gewöhnlich aus Kreisen der Feinde christlicher Vorstellungswelten zu erleben gewohnt ist? Nananana! Ja aber….
    Man muß kein Christ sein, um beurteilen zu können, daß das, was den Ukrainern im Holodomor unter Stalin geschah, böse ist und daß eben auch das, was jetzt mit der Ukraine geschieht, böse ist. Es sind dies Dinge, die kein Mensch – ob Christ oder Anhänger anderer Konfessionen oder Glaubensgemeinschaften oder auch Atheisten – seinem ärgsten Feind an den Hals wünschen würde. Es ist eine Frage der Empathie!
    Auch das, was die Mullahs mit ihrem Volk veranstalten ist bestialisch – oder will der Verfasser der Antwort an mich etwa behaupten, daß in Teheran Friedenstauben flattern, wenn das Regime an einem Tage 30.000 Menschen dahinmetzeln läßt? ist das gut, Terrorbanden in der ganzen Welt zu untestützen, ist das gut, ein Land mit der Auslöschung zu bedrohen, ist das gut, Mordkommandos auf Angehörige anderer Völker und Staatbürger ander Länder zu hetzen usw. usw. usw.?
    Sicher, es wäre eine innere Angelegenheit des Iran, wenn das Regime nur seine eigenen Bürger metzelt. Dies wäre in meinen Augen kein Grund für einen Angriff, denn wenn das Volk ein solches Regime nicht abschüttelt, dann muß es damit leben oder sterben.
    Wenn dieses Regime aber weltweit nicht nur auf dem Völkerrecht herumtrampelt sondern auch die Rechsvorstellungen anderer Nationen mißachtet und Hochrüstung nicht zu Verteidigungszwecken sondern mit dem erklärten Ziel treibt und alle Verhandlungsversuche unterläuft, nur um ein Nachbarland auszurotten und das Weltjudentum zu vernichten, dann würde ich mal sagen, daß ein Präventivschlag aus reinem Überlebensinteresse der so bedrohten Völker angebracht und berechtigt ist.
    Und sowohl im Sinne der Ukraine als auch im Sinne Israels und im Sinne des Interesses der internationalen Handelstreibenden im Hinblick auf sichere Handelswege ist es ein Recht von Auslöschung bedrohter Völker sich zu wehren.
    Ich wundere mich niur immer wieder über die Verbissenheit, mit der mache Menschen nicht nur die Verbrechen krimineller Regimes klein und schön zu reden versuchen und Victimblaming treiben und sich dabei dann auch noch eine moralische Überlegenheit anmaßen und sich damit für besonders geistreich zu halten scheinen und damit ihren Kritikern von vornherein jedes Recht der Mitsprache in Abrede stellen und damit genau den Fehler begehen, denn sie ihren Kritikern und Feinbildern unterstellen! Es ist aber auch ein rhetorisches Abfeuern von Nebelkerzen und Blendgranaten, die Existenz einer Unterscheidbarkeit von Gut und Böse in Abrede stellen zu wollen. Es ist dies keine Philosophie sondern nur Spiegelfechterei!
    Und übrigens ganz am Rande; auch das Moskauer Patriarchat beruft sich auf einen Auftrag Gottes an das auserwählte Volk Rußlands, die Welt mit Krieg zu überziehen und die Weltherrschaft anzustreben. Und mit diesen Kriegshetzereien der Moskauer Kirchenführung begründet eben auch der KBG-Schüler im Kreml sein aggressives und verächtliches Gebaren gegenüber anderen Völkern. Religiöser Tamtam gehörte von Anbeginn der Menschheit zur Kriegpropaganda. Das ist schon bei Steinzeitvölkern so! Also sind die Amerikaner da nicht schlimmer als andere! Bingo?

    1. Insofern schon, als daß sie die Völker, deren kriminelle Führungen sie angegriffen haben, nicht ausrotten wollen und man wegen regierungskritischer Meinungen dort nicht im Todestrakt eines Folterlagers landet oder auch dort keine Regierungsmilizen mit Maschinengewehren einfach Demonstranten niedermähen. Auch rollen sie nicht mit Panzern über Demonstranten, die freie Wahlen fordern – wie im Ostblock mehrfach geschehen, als ausgerechnet Arbeiter und Bauern in ihren Arbeiter- und Bauernparadiesen gegen die sie zwangsbeglückenden roten Terroristen aufstanden.
      Zudem hat der russische Ex-General Viktor Suworow mal festgestellt – und als ein Apparatschik des Sowjetimperiums muß er ja Experte sein – , daß wer mit Stalin Verträge abschloß, einen Pakt mit dem Teufel einginge. Und der derzeitige Kreml-Chef ist ein Schüler dessen, was dieser Mann, der auch nach russischer Ansicht ein Teufel war, installiert hat. Zudem mag nicht vergessen werden, daß eben die Russen selbst den Begriff „Fleischwolf“ für die aktuelle russische Kriegsmaschinerie mit ihren über 100.000 toten Russen in nur 4 Jahren und ca. 1 Mio insgesamt verlorener Russen erfunden haben und ihren Staats-Chef mit dem Spottnamen „Vladolf Putler“ wegemn seiner Methoden belegt haben. Man muß also nicht christlich abendländisch sein, um zu erkennen, was Böse ist.
      Es geht auch einfacher! Ein Mensch schafft es, seinen Mitmenschen Wohlbehagen und Freude im Leben zu beschaffen – dann wird jeder vernünftige Mensch diesen als gut bezeichnen. Ein Mensch schafft es, innerhalb eines Tages 30.000 Menschen zu massakrieren – oder massakrieren zu lassen, was nach orientalischem Moralverständnis noch verwerflicher ist, als es selbst zu tun – und liefert einem Diktator die Waffen, mit denen er Zivilisten eines Nachbarlandes zu Tode jagen kann, dann wird das eben von vielen Menschen als böse erachtet!
      Aber damit sind wir wieder bei meinem ersten Satz in meinem Artikel angelangt!

  3. Im Iran ist die volle Äkschn, da schaut man nicht mehr so intensiv auf die Ukraine. Auf Gaza auch nicht.
    Den westlichen Sponsoren gehen allmählich Moral und Mumpeln aus. Für ihr Giralgeld gibt ihnen kaum noch jemand was. Scheine und Barren werden in Ungarn abgefangen. Der eine Präsident will dem anderen die Russenmafia auf den Hals hetzen. Amerikanische Soldaten beschweren sich über die schrägen Ambitionen ihrer Vorgesetzten.
    Die Ukraine hilft jetzt in Israel.
    Und Donald hat einen Pickel am Hals. Ist immernoch sauer, daß er den FNP nicht gekriegt hat.

    Heute braucht kein Atze Schröder mehr „Ja nee, is klar!“ zu sagen. Wir tragen es selbst permanent auf den Lippen.
    Ich wäre dafür, einen Solifonds für unsere Komödianten aufzulegen. Politik, Wissenschaft und Prominenz haben sie hinterrücks kaltgestellt. Die Eintrittsgelder, die wir nun sparen, könnten wir direkt in den Fonds einzahlen.
    Die Belustigung ist jetzt frei.

    1. Das schießt ja ohnehin den Vogel ab, daß Herr Orban dauernd in Richting EU den moralischen Zeigefinger erhebt und dann Werttransporte eines von einem Raubstaat bedrängten Nachbarlandes ausrauben läßt. Aber wer den Anführer eines Raubstaates unterstützt und sein Opfer beschimpft, von dem darf man wohl auch nichts anderes als Straßenräuberei und Wegelagerei erwarten? Es zeigt aber wunderschön die Doppelmoral der Putinverehrer-Sekte!
      Aber unter Räubern versteht man sich halt eben gut! Gleich gesellt sich zu gleich – EU-Gelder abgreifen wollen und die Werttransporte eines Landes überfallen und ausrauben, das gerade von einem Raubstaat mit Terrorbombardements überzogen wird. Das paßt gut zu der Hypernoralität, die man gerne anderen dann unterstellt.

  4. „als christlicher Abendländer weisst du immer genau wer die Guten und wer die Bösen sind und wirst nie fehlglauben“:
    Es waren ja gerade die marxistischen Terrorregimes, die ein absolutes Wahrheitsmonopol beanspruchten und jeden verfolgten, die auch nur eine Winkelminute von deren verworrenen und sadistischen Vorstellungswelten abwichen.
    Allein der Marxismus ist ja eine Religion von Leuten, die nie fehlglauben können. Eine Theorie, die besagt, daß man Menschen umerziehen muß und solche, die sich nicht umerziehen lassen, getötet werden müssen, ist wohl genau das, was die Anhänger dieser Theorie ihren Kritikern und Feindbildern gerne unterstellen und nachsagen.
    Als ganz besonderes Schmankerl muß man ja feststellen, daß sich die Marxisten und deren geistige Vorläufer in der französischen Revolution genau der Methoden der Verfolgung und Einschüchterung bedienen, die von den Dominikanern in der Albigenser- und Katharervernichtung entwickelt wurden. Sie bedienen sich genau der Methoden der Verdreherei, die von den Jesuiten entwickelt wurden, die als Reaktion auf die protestantischen Bewegungen entstanden. Sie waren in ihrer Verdreherei ja so fürchterlich, daß sie schließlich vom Papst aufgelöst und verboten wurden, weil der Vatikan Angst vor seinen eigenen rhetorischen Kettenkötern bekam.
    Genau diese Methoden wurden von Linksradikalen Gruppierungen übernommen und verfeinert und werden immer noch angewandt – und zwar in einer Perfidie, daß sie alles überbieten, was es je an Terror in der Menschheitsgeschichte gegeben hat.
    Schon die Grausamkeiten der französischen Revolution wurden von ihren Verursachern genau dokumentiert und diese Akten schlummern heute noch in den Archiven in Paris. Historikern, die sich damit befaßt haben, wurde speiübel, als sie lasen, was sich die Leute haben einfallen lassen, die es besser machen wollten als die Kirchen und diese bei Weitem übertrafen. Viele dieser Bestialitäten wurden nie veröffentlicht, da die Historiker keine Nachhilfte in Grausamkeit geben wollten.
    Den Vogel haben die roten Faschisten des 20. Jhrdts. abgeschossen, die allein mit der Zahl der durch sie produzierten Toten alles übertrafen, was es je an Verbrecherregimes in der Menschheitsgeschichte je gegeben hat – und dies selbst noch nach allen Schönrechnereien moderner Historiker der 21. Jhrdts.!
    Die Kirche war nicht immer gut und sie brachte auch fanatisierte Verbrecher hervor. Aber man kann auch Christ sein, ohne in einer Kirche zu sein. Man kann auch auf einer abendländischen Tradition fußen, ohne in eine politische Gruppierung eingebunden zu sein. Und es braucht eben nur manchmal ein Herz am rechten Fleck und einen gesunden Menschenverstand, um zu wissen, was man nicht will und was man anderen nicht antun will und was man für sich ablehnen kann.
    Die Hypermoralität und Herablassung, die von gewissen schon sektenartig anmutenden weltanschaulichen Strömungen ausgeht und deren Feindbildern und Kritkern von diesen vorgeworfen wird, findet man leider bei diesen am meisten.
    Bisher haben reformerische Kräfte – um es vorsichtig auszudrücken – meistens nur das Höllenfeuer gebracht, von dem sie die Erlösung versprochen hatten.
    Wie steht es in der Bibel so schön „Du Heuchler, du willst den Splitter im Auge deines Nächsten ziehen und siehst den Balken im eigenen nicht?“
    Die Methoden sind geblieben, nur die Ideologie dahinter ist eine andere geworden. Die Kirchen haben aus ihren Fehlern gelernt und haben aber würdige Nachfolger gefunden, die es weit besser können!

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